Ein schamanisches Seminar zum Jahresübergang:

Ein Seminar über Leben und Sterben

das Alte loslassen: mit schamanischen Techniken dem Tod begegnen

Zeremonien für den Jahres-Übergang

mit dem Schamanen Michael Hemme

Sonnabend, 15. Dezember, 2018, 14 bis 18 Uhr

 

Dieses Seminar ist eine sinnvolle Vorbereitung für Weihnachten
und für den Jahresübergang.

 

Themen des Seminars sind:

• Einen Ahnenaltar bauen
• Schamanische Trommelreise
• Kristallzeremonie zum Abschluss und Neubeginn

 

 

Wir wollen schauen, wie und wo die Ahnen in uns leben.  Wir werden diesen Nachmittag mit einer schamanischen Trommel-Heil-Reise sowie Klangmeditation unterstützen, die zur Reinigung und inneren Heilung beiträgt. Außerdem werden wir einen Altar für verstorbene Angehörige, Partner und Freunde schaffen. Eine Meditation zum radikalen Vergeben öffnet dann den Weg, um in einer Kristrallzeremonie schließlich in das Neue einzutreten.


Die helle Jahreszeit ist vorüber, die Sonne neigt sich ihrem Tiefpunkt im Jahreskreislauf entgegen, wird zunehmend schwächer und kalt. Menschen und Tiere ziehen sich in Haus, Hof und Scheune zurück. Diese Zeit des Rückzugs ist der Abschluss eines Jahreskreislaufs. Und markiert bereits den Beginn eines neuen Zyklus. Altes stirbt, damit Neues geboren werden kann. Zeremonien und Meditationen in Stille und Reflexion sind bestimmend für diese Zeit.


Im November beginnt im alten keltischen Kalender die Herrschaft der dunklen Göttin und damit auch die Zeit der Totenehrung. Wir sind alle Kinder unserer Eltern und Großeltern. Bewusst oder unbewusst tragen wir ihre Geschichten und Schmerzen in uns – oft über Generationen. Auch gute Freunde und Partner, die uns verlassen haben, sind uns in der dunklen Jahreszeit scheinbar wieder näher.


In vielen Traditionen haben die Verstorbenen einen festen Platz wie einen Altar oder Schrein. Indem wir sie auf einen Altar stellen, wollen wir sie an einem heiligen (mythischen) Platz halten. Natürlich braucht es eine Zeit der Trauer. Wir ehren und lieben die, die gegangen sind, aber auf Dauer möchten wir sie nicht länger wie „hungrige Geister“ an unserem Tisch sitzen haben und an all unserem Leben teilnehmen. Das hilft weder den Lebenden, noch den Toten. Sie sollen ins Licht gehen, um wiedergeboren zu werden. Vom Himmel aus können sie unser guter Stern bleiben, der uns im Leben begleitet.


Die Geburt eines neuen Menschen kann in all seinen Facetten als Wunder des Lebens bezeichnet werden – von der Zeugung bis zum ersten Atemzug. Der Tod hingegen wird in unserer Gesellschaft vielfach buchstäblich totgeschwiegen. Dabei vollzieht sich beim Sterben ebenso ein Wunder – ein Übertritt in das Unendliche.


Die Beschäftigung mit dem Tod kann uns helfen, unser Leben bewusster zu leben. „Selbst wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Dieses Martin Luther zugeschriebene Zitat drückt aus, um was es im Leben geht: lebendig zu sein, um bewusst zu gehen.


Die meisten Seelen (Energiekörper) kehren ganz von alleine in die Welt der Ahnen zurück. Todesfälle passieren natürlich wie die Geburt. Bei Selbsttötungen, tödlichen Unfällen, Abtreibungen, Krieg, Gewalt, Drogen und Medikamentenmissbrauch sowie auch bei der zunehmenden Anzahl von dementen Sterbenden bleiben sie bildlich gesprochen in Zwischenwelten stecken. Sie sind nicht frei und auch Angehörige spüren praktische diese Präsenz – bewusst oder unbewusst. Mit schamanischen Heiltechniken, die jeder erlernen kann,  können diese Seelen ins Licht geführt werden, die die Heimreise nicht alleine machen können.


Die Überlieferung sagt:
Nach dem Tod:
• kehrt das zurück zur Erde, was immer zur Erde gehörte (Körper)
• kehrt zur Spitze der Berge, was schon immer zu den Bergen gehörte (Geist, Wissen)
• kehrt das zu den Sternen, zum Himmeln zurück, was immer dem Himmel angehörte (Energiefeld, Seele)


Viele Berichte über Nahtoderlebnisse sind ähnlich: Du gehst durch einen dunklen Tunnel, wo du von leuchtenden Wesen getroffen und gerufen wirst. Du erlebst eine Art Lebens-Prüfung, Rekapitulation oder Urteil. In der schamanischen Überlieferung sprechen wir von einem Ort, an dem du dich immer wieder selbst prüfst: Hätten ich die Dinge anders machen sollen? Wem habe ich nicht verziehen, wer hat mir nicht vergeben?


Die Praxis der radikalen Vergebung heilt unsere Wunden und Muster. Wenn wir uns von der Vergangenheit lösen, erkennen wir die Hand, die uns aus der Zukunft entgegengestreckt wird.


Dabei sollten wir nichts aufschieben. Lebe jeden Tag neu und mit wachen Kinderaugen.

Michael Hemme ist Mitbegründer eines eigenen schamanischen Ausbildungsprogramms. Er arbeitet seit mehr als zehn Jahren mit der Energiemedizin der Anden und entdeckt dabei immer mehr Parallelen zu unserem alten  europäischen Wissen.


Einen weiteren Infotag über das Medizinrad wird es ebenfalls zusammen mit dem Magzin Leben am Sonnabend, den  9.Februar, 2019 in Braunschweig geben.
Infos auch unter  www.mahela-medicinwheel.com


Zeit: am Samstag, den 15. Dezember 2018 von 14 - 18 Uhr
Leitung: Michael Hemme
Ort: amara Heilpraktikerschule, Campestraße 7. Braunschweig
Gebühr: 45 Euro
Infos und Anmeldung:
Leben Seminare www.leben-seminare.de
info@leben-seminare.de 0531 250 79 485

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